4.2. Antifa-Demo in Aachen

Info-Veranstaltung mit Genoss_innen aus Aachen: Dienstag, 24.1. | 19H

LC36 (Ludolph-Camphausen-Str. 36) | Facebook-Event

Bereits seit Jahren machen in Aachen und Umland neonazistische Gruppierungen durch gewalttätige Angriffe auf sich aufmerksam. Besonders tun sich hier die Kameradschaft Aachener Land (KAL) sowie die NPD hervor, welche mit der offen nationalsozialistischen KAL personelle Überschneidungen hat. Gegenwind aus der so genannten „bürgerlichen Mitte“ oder der „Zivilgesellschaft“ mussten die Nazis bisher nicht ertragen. Vielmehr konzentrierte sich die bürgerliche Presse bisher darauf, mit Hilfe der Extremismustheorie antifaschistisches Engagement zu diskreditieren. Dieses gesellschaftliche Klima trägt dazu bei, dass staatliche Repressionsorgane mit der Kriminalisierung von Antifaschismus ein leichtes Spiel haben. Profiteur_innen von dieser Entwicklung sind die Nazis. Daher kann die KAL nun mittlerweile auf 10 Jahre menschenverachtende, rassistische Gewalt zurückblicken. Gesellschaftliche Ignoranz und Extremismustheorie verschleiern, dass beide Organisationen massiv rassistische und antisemitische Menschenbilder propagieren und in die Öffentlichkeit tragen. Menschen, die nicht in dieses Weltbild passen, sind jeden Tag in Gefahr, ihre körperliche und psychische Unversehrtheit oder sogar ihr Leben einzubüßen.
Neben direkten gewalttätigen Angriffen macht sich der NS-Sumpf zunehmend mit Aufmärschen im Aachener Umland bemerkbar. Seit 2008 marschieren sie jährlich zweimal in Stolberg auf, um dort gegen eine herbei fantasierte „Inländerfeindlichkeit“ zu demonstrieren und die dort lebenden Migrant_innen zu bedrohen. Auch in der Stadt Aachen selbst konnten die Nazis in den letzten vier Jahren insgesamt vier Demonstrationen durchführen. Wer die Szene aufmerksam beobachtet, kann nur zu einem Schluss kommen: Das Pack organisiert sich!

Enough is enough!
Um die Nazis in die Schranken zu weisen, rufen wir auf, am 04.02.2011 unserer Wut auf der Straße Ausdruck zu verleihen. Nationalsozialistische und reaktionäre Ideologien haben keine Daseinsberechtigung- weder in Aachen noch irgendwo sonst! Deshalb: Heraus zu antifaschistischen Aktion!
Antifaschistische Demonstration // Sa, 4. Februar 2012 // 18h AZ Aachen

Weitere INFOS unter: http://afademo.blogsport.de/

KALK MACHT DICHT! 2.0

Für den 28. Januar hat die extrem rechte „Bürgerbewegung“ „Pro Köln“ einen erneuten Aufmarsch in Köln-Kalk angekündigt. Zum dritten Mal innerhalb von nur 10 Wochen ist damit der multikulturelle Stadtteil Demonstrationsziel von Rassisten und Faschisten.

Wir werden es auch am 28. Januar nicht zulassen, dass RassistInnen in Kalk aufmaschieren können. Wie im November rufen wir dazu auf Kalk dichtzumachen.

Kommt deshalb ab 9 Uhr auf die Kalker Hauptstraße um für ein solidarisches Zusammenleben in Kalk und gegen Rassismus ein Zeichen zu setzen.
Sie werden auch diesmal nicht durchkommen!

aufruf

ROSEN AUF DEN WEG GESTREUT. GEGEN FASCHISMUS, RASSISMUS UND VERFASSUNGSSCHUTZ!

Seit Jahren warnen linke und antifaschistische Initiativen vor der
rassistischen Gewalt von Neonazis. Dennoch wirft die nun aufgedeckte
rassistische Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU)
ein schockierendes Licht auf das Ausmaß rassistischer Gewalt in
Deutschland – und auch auf ihre Verharmlosung. Die Morde und Attentate
der NSU geschahen in einem gesellschaftlichen Klima der Ausgrenzungen,
Diskriminierungen und der tagtäglichen rassistischen Gewalt. Sie bilden
nur die Spitze eines Eisberges. Seit 1989 wurden nicht nur mindestens
182 rassistisch motivierte Morde in der Bundesrepublik Deutschland
verübt, es gedieh auch eine allgemeine rassistische Politik von
Sondergesetzen, Abschiebungen und sogenannten Integrationsdebatten.
Während Studien über die „Deutschen Zustände“1 jedes Jahr von Neuem
belegten, dass gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit essentieller
Bestandteil der „gesellschaftlichen Mitte“ ist, rühmen sich zugleich
Sprecher bundesdeutscher Repressionsorgane ihrer Abschottungspolitik an
den Außengrenzen Europas und verleihen sich stolz den Titel „Festung
Europa“. Als Reaktion auf die rassistische Raserei sind nicht Worte des
Bedauerns gefragt, sondern eine bedingungslose Solidarität mit allen
Opfern des Rassismus.

Polizeiliche Diffamierung

In einem allgemeinen rassistischen Klima erklärten die
Polizeidienststellen die Opfer der faschistischen Gewalt ohne Gegenwehr
zu Tätern. Rassistischen Stereotypen entsprechend wurden die Taten im
Dunstkreis der „anatolischen Mafia“, „illegalem Glücksspiel“ und
„Schutzgelderpressung“ verortet. Nach dem Nagelbombenanschlag der NSU
auf der Keupstraße 2004 ging auch von Seiten der Polizeiwache
Köln-Mülheim eine polizeiliche Diffamierung der Opfer aus. Ein rechter
Hintergrund der Tat wurde während den Ermittlungen voreilig ausgeschlossen.
Dieser Fall zeigt: Solange über die gesellschaftlichen Bedingungen des
Rassismus geschwiegen wird, werden weder die faschistischen Morde noch
die tagtäglichen rassistischen Gewalttaten aufgeklärt.

Nazis Morden, der Staat lädt nach

Nachdem der neonazistische Hintergrund der Taten offenbar wurde, wird
die in den Medien thematisierte Zusammenarbeit von Repressionsapparaten
und Nazigruppen als „Panne“ oder „Versagen“ abgebucht. Das politische
Tagesgeschäft läuft wie gewohnt weiter. Der Schlussstrich ist gezogen –
noch bevor auch nur ein einzelner NSU-Mord oder -Anschlag vollständig
aufgeklärt ist. Die Verstrickungen der Geheimdienste in den
faschistischen Terror wurden bisher nur zögerlich durchleuchtet. Viele
Akten, die Licht ins Dunkel hätten bringen können, sind bereits
vernichtet.3 Als einzige Konsequenz aus dieser Reihe von „Pleiten, Pech
und Pannen“ bleibt der Ruf nach weitergehenden Befugnissen für
Geheimdienste und noch mehr Möglichkeiten, politische Bewegungen zu
kriminalisieren.
Fehlende Akten sind für den Verfassungsschutz symptomatisch. Das zeigt
auch die Geschichte der Behörde: Wie andere Institutionen der BRD wurde
dieser maßgeblich von Nazis aufgebaut. Doch eine Aufarbeitung dieser
Vergangenheit wird bis heute verwehrt. Dazu wäre ein Zugriff auf die
historischen Unterlagen nötig. Die Archive des VS sind aber bis heute
verschlossen.
Weiter aktuell bleiben Fälle in denen staatliche Geheimdienste
faschistische Gewalt verharmlosen, die Täter als unpolitische
Sonderlinge klassifizieren und ihre Verbindungen zu faschistischen
Organisationen bewusst ignorieren. Aufgeklärt ist darum nichts, bekannt
bleibt ein brauner Faden quer durch die Geschichte der Bundesrepublik.

Der Extremismus der Mitte

Doch die Zuständigen streuen der faschistischen Gewalt nicht nur Rosen
auf den Weg. Sie bekämpfen zugleich jene Kräfte in der Gesellschaft, die
sich Rassismus und Faschismus in den Weg stellen. Unter Bezug auf das
theoretische Konzept „Extremismus“ werden antifaschistischen und
antirassistischen Initiativen staatliche Gelder gekürzt und das
Engagement für eine solidarische Gesellschaft kriminalisiert. Die
Extremismusdoktrin der Bundesrepublik Deutschland will das politische
Spektrum als ein Hufeisen verstanden wissen. Danach befänden sich an den
Rändern der Gesellschaft ihre vermeintlichen negativen Extreme. Die
sogenannte demokratische Mitte wiederum soll als einzig positiver und
politisch legitimer Bezugspunkt verstanden werden. Unter dem Label
„Extremismus“ wird faschistische Vernichtungsideologie mit linken
Bestrebungen für ein gutes Leben gleichgesetzt und Rassismus und
Antisemitismus zu Randphänomenen der bürgerlichen Gesellschaft
verharmlost. Der staatliche Anspruch auf das Monopol politischer
Willensbildung, der sich hinter der Extremismusdoktrin verbirgt, hat
dabei die Funktion, stets die Weste der bürgerlichen Gesellschaft rein
zu waschen.

Also wird man alles selber machen müssen: Faschismus und Rassismus
bekämpfen!

Verfassungsschutz auflösen!

Antifaschistische Demonstration am 17. Dezember 2011, 15:00 Uhr in
Köln-Mülheim (Ecke Keupstraße / Bergisch-Gladbacherstraße)

Weitere Infos unter:
http://vs-aufloesen.de/

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Naziaufmarsch verhindern!

Kalk macht WIEDER dicht! Den Naziaufmarsch am 10.12.2011 unmöglich machen!

Am Samstag den 10.12.2011 wollen militante Neonazis von den
sogenannten „Freien Kräften Köln“ eine Demonstration in Köln-Kalk
abhalten. Anmelder ist der Pulheimer Neonazi-Führer Axel Reitz. Reitz
ist nicht nur einer der bundesweit führenden Neonazis, sondern soll
laut einem WDR-Bericht auch Kontakte zu den mordenden Neonazis aus
Zwickau gehabt haben. Es ist eine ungeheure Provokation, dass Neonazis
und mutmäßliche Unterstützer der rechtsterroristischen NSU durch den
alternativen und migrantisch geprägten Stadtteil Köln-Kalk marschieren
wollen. Bereits am 19.11. war eine Demo der extrem rechten sogenannten
Bürgerbewegung „Pro Köln“ durch das entschlossene Einschreiten Kalker
BürgerInnen und AntifaschistInnen verhindert worden.
Die Faschisten wollen sich um 12 Uhr an der Haltestelle Kalk-Post treffen.
Auch diesmal gilt es alles zu tun, um den Naziaufmarsch unmöglich zu machen!

10. Dezember – ab 10 Uhr – Haltetstelle Kalk-Post
Infos über twitter: twitter.com/dazwischengehen
KALK MACHT DICHT!

Weiterer Aufruf des Antifa AK Köln:
http://www.no-racism.de/10-12-naziaufmarsch-in-kalk-laeuft-nicht/

Gegen Ausgrenzung, Abschiebung und rassistische Migrationspolitik

Bielefeld 13:30h
Aus dem Aufruftext:

An diesem Tag wollen wir unseren Protest gegen das rassistische Abschiebesystem der EU, an dem Deutschland wesentlich beteiligt ist, lautstark auf die Straße tragen. Gerade in Bielefeld, wo sich eine der zentralen Ausländerbehörden (ZAB) befindet und massenhaft Abschiebungen durchgeführt werden, ist ein sichtbarer Widerstand gegen die Abschiebepraxis dringend notwendig!
Die brutale Abschottung Europas gegen Migrant_innen und Flüchtlinge hat allein seit Anfang 2011 im Mittelmeerraum 1.931 Todesopfer gefordert. Tagtäglich sterben an den Außengrenzen Europas Menschen…
Innerhalb Deutschlands wird diese menschenverachtende Asyl- und Migrationspolitik systematisch fortgeführt. Die Gesetzgebung sowie die Praxis der staatlichen Behörden wirken gezielt auf die Entrechtung von Flüchtlingen hin….
Gerade weil von staatlicher Seite versucht wird, diese Praxis rassistischer Diskriminierung möglichst ‚unsichtbar‘ zu machen, wollen wir sie am 22. Oktober deutlich sichtbar machen und unsere Wut auf die Straße tragen!
mehr Infos und der ganze Aufruftext:
http://moveandresist.wordpress.com/

Gemeinsame Anreise nach Bielefeld
Köln:
Abfahrt 09:49h, Gleis 4 C-E, RE 1 (RichtungPaderborn) bis Düsseldorf
Ankunft 10:19h!
(Treffpunkt im hintersten Zugwagen):

Aachen: 9:13h, Gleis 3a/b, RE 10415 (Rtg.Dortmund Hbf) bis Düsseldorf
Ankunft 10:34h!

DANN ALLE ZUSAMMEN AB DÜSSELDORF MIT DEM RE 6 BIS NACH BIELEFELD HBF:

Düsseldorf: 10:54h, Gleis 10
MH/Ruhr: 11:21h, Gleis 1
Essen: 11:29h, Gleis 6
Bochum: 11:41h, Gleis 6
Dortmund: 11:55h, Gleis 8
Hamm: 12:15h, Gleis 9 Umsteigen in
Ankunft in Bielefeld: 12:58h

Link TIP

Bei dem linken Internetportal Indymedia Linksunten erschien kürzlich
ein Bericht der “Antifa Recherche Rheinland”, der die Strukturen
militanter Neonazis in Köln, Leverkusen und Pulheim unter die Lupe nimmt.
Den ganzen Bericht gibt es hier:
http://linksunten.indymedia.org/de/node/45575

Antifa-Tresen

Antifa-Tresen“ jeweils Dienstag am 4.10., 25.10. und 22.11. um 18:30 Uhr im AZ Köln

Am Dienstag, den 4. Oktober 2011, fand der erste Teil der Veranstaltungsreihe zum Thema Rechtspopulismus in Europa des Jugendclub Courage in Kooperation mit AKKU und der Antifaschistischen Jugend Köln im AZ Köln statt.

Zu diesem Anlass wollen wir, AKKU und die Antifaschistische Jugend Köln, für Euch ansprechbar sein, bis wir gegen Ende des Jahres wieder mit einer eigenen Kneipe starten werden. Ihr findet uns ab 18.30 Uhr am „Tresen“. Auch vor den beiden nächsten Veranstaltungen im AZ am 25.10. und 22.11. könnt Ihr uns am „Antifa-Tresen“ treffen!

Wir freuen uns auf Euer Kommen und interessante Gespräche!

Friede.Freude.Eierkuchen?


Gegen die Einheitsfeierlichkeiten in Bonn hat sich ein Bündnis aus verschiedenen linksradikalen Gruppen gebildet. Das Protestbündnis hat eine Reihe von Gegenveranstaltungen zum Einheitsfest vorbereitet, darunter zwei Demonstrationen, Konzerte und inhaltliche Gegenveranstaltungen. Für das Bündnis steht fest: Die Feier der Nation ist ein Angriff auf das schöne Leben und die befreite Gesellschaft!
Gegen die Einheitsfeierlichkeiten mobilisieren unterschiedlichste linksradikale Spektren mit unterschiedlichen Aufrufen!

Antifaschistische Aktion, Sa. Bahnhofsvorplatz!

Antifa Aktion
„Autonome Nationalisten“(AN) aus dem Kölner Raum haben für den morgigen Samstag (30. Juli) eine Kundgebung am Kölner Hauptbahnhof angekündigt. Die Neonazis mobilisierten hierfür wieder einmal nur auf internen Wegen. Die Kölner Polizei zeigt sich ebenfalls wiederholt als Freund und Helfer von Rechts für Rechts, in dem sie über die offizielle Anmeldung der AN kein Wort in der Öffentlichkeit verlor. Damit folgt man dem Vorgehen der Berliner Polizei, die einen Naziaufmarsch still und heimlich durch Berlin-Kreuzberg leiten wollte. Hier kam es zu tumultartigen Szenen, bei denen zahlreiche MigrantInnen und AntifaschistInnen von Neonazis und Polizei verletzt wurden.

Die Kölner Polizei scheint aus der Geschichte nichts gelernt zu haben. Antifaschistischer Widerstand ist nötig und lässt sich nicht verbieten. Wir rufen dazu auf, am Samstag schon um 14:30 Uhr den Bahnhofsvorplatz lahmzulegen und anreisende Neonazis gleich wieder nach Hause zu schicken.

Redebeitrag vom 23.07 Genua Bleibt unvergessen

Nicht vergeben! Nicht vergessen!
Carlo Giuliani – ein Mensch, der gegen das momentan herrschende System demonstrierte. Da er dieses Weltwirtschaftssystem nicht akzeptierte, ging er auf die Straße um sich für eine bessere Welt einzusetzen, und wurde erschossen.
Vom 19. – 21. Juli 2001,vor 10 Jahren, tagte in der italienischen Stadt Genua der G8 Gipfel. Die acht mächtigsten Staaten der Welt treffen sich auf diesem Weltwirtschaftgipfel um “globale” Politik zu betreiben, die eigentlich allen Staaten Vorteile verschaffen sollte. Aber obwohl sie sich öffentlich für ein Konzept der Krisenbewältigung stark machen wollen, geht es ihnen primär um kapitalistische Profitmaximierung.

Somit kommt die Politik des G8 Gipfels in erster Linie den daran beteiligten Staaten zu Gute. Die kalkulierte Ausbeutung der wirtschaftlich schwachen und armen Länder, der Raubbau an der dritten Welt und die Dreistigkeit mit der die G8-Länder sich dennoch als wohl wollende Staaten präsentieren, zeigen, dass diese Politik nichts mit Gleichberechtigung zu tun hat.
Aus diesem und vielen anderen Gründen, treten zu jedem G8-Gipfel tausende DemonstrantInnen den Weltwirtschaftsgipfeln entgegen und fordern “Wohlstand für alle”, “soziale Menschenrechte” und “solidarische Wirtschaftordnung, die Mensch und Umwelt ins Zentrum stellt”.

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