Offener Antifatag

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Am 10. Juli laden wir, die Antifaschistische Jugend Köln , gemeinsam mit der Antifaschistischen Koordination Köln und Umland (AKKU) zu einem offenen Antifatag ein.
Neben Workshops und Vorträgen bietet sich die Möglichkeit, sich zu informieren und auszutauschen und selber aktiv zu werden.
Ab 21 Uhr AKKU Party mit Tanzbarem von Punk bis New Wave.
Los geht’s um 14:00 im Autonomen Zentrum in Kalk (Wiersbergstraße 44).
WICHTIG: Sollte das AZ bis zu diesem Tag geräumt werden, kann der Offene Antifatag leider nicht stattfinden. Stattdessen rufen wir zum Reclaim The Streets auf. In diesem Fall wird die AKKU-Party ab 21 Uhr in der LC36/Ludolf-Campenhausen-Straße 36 stattfinden.

Vorläufiges Programm:

Erste Workshop Phase von 14:00 bis 15:30 Uhr

Vortrag: Antifa 2010: Zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Antifaschistischen Bewegung.

Vortrag: Nazis-Szene und antifaschistischer Widerstand in Belarus/Weißrussland
Das heutige Weißrussland, postsowjetisches Land, ist ein Polizeistaat,
wo ein und der selbe Mensch, Alexander Gregorewitsch Lukaschenko seit 17 Jahren an der Macht ist.
Da Pressefreiheit und Meinungsrecht nicht existieren und Demonstrationen verboten sind, bekommt die anarchistische Bewegung die Repression des
Staates zu spüren, durch politische Prozesse, Verhaftungen und
KGB-Überwachung. Politisches Handeln wird dadurch im Voraus erstickt.
Dazu wollen wir noch einen Einblick in die Entstehung der
anarchistischen und antifaschistischen Bewegung in Belarus geben. Die
Antifa-Szene ist eng mit dem Fußball verstrickt, wo die Nazi-Szene auch
eine große Rolle spielt. Kurzfilme werden gezeigt , um eine genauere
Vorstellung dessen zu erhalten, wie der politische Kampf dort auf den
Straßen von Minsk aussieht. Der Vortrag wird von einem Referenten aus
Belarus in russischer Sprache gehalten und ins Deutsche übersetzt.

Zweite Workshop Phase von 17:00 bis 18:30 Uhr

Vortrag: Autonome Nationalisten
Was ist neu an den „Autonomen Nationalisten“ und was nicht? Warum verwenden sie Symboliken und Aktionsformen, die der autonomen linken Szene entlehnt sind?
Welche Bedeutung hat der „Schwarze Block“ für sie?
Wie greifen andere Neonazis das Konzept der „Autonomen Nationalisten“ auf und welche Überschneidungen, Konflikte und Kooperationen gibt es insbesondere in dem Verhältnis mit der NPD?
Die neonazistische „Aktionsgruppe Rheinland“ wird auf ihre Inhalte untersucht.
Eine Einschätzung skizziert die Bedeutung von Gewalterlebnissen auf neonazistischen „Großevents“ für die „Autonomen Nationalisten“.
Schließlich stellen wir uns die Frage, wie eine erfolgreiche antifaschistische Intervention gegen „Autonome Nationalisten“ aussehen kann.

Tagsüber von 14-18 Uhr

Workshop: Streetart, Aufkleber gestalten, Transpis gestalten in einem Raum mit mehreren “Stationen”

ab 19 Uhr

Blockadetrainig

ab 21 Uhr

PARTY zu Klängen von Punk bis New Wave

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3 Antworten auf „Offener Antifatag“


  1. Gravatar Icon 1 Mr.T 30. Juni 2010 um 18:18 Uhr

    OK, cool, was ist denn nun mit Pennplätzen? Es werden wohl viele kommen, erst recht nach der noch nicht gelungenen Räumung (ppuuhhhh), sollte Mensch sich vorher mal Penntütenplätze klar machen? Oder gibt es dort eine Wiese?

  1. 1 Offener Antifatag « Antifa Infoportal Köln Pingback am 03. Juli 2010 um 23:16 Uhr
  2. 2 Sonntagsfrage: Braucht Köln ein autonomes Zentrum? : Elfnachelf Pingback am 18. Juli 2010 um 7:58 Uhr

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