Archiv der Kategorie 'Termine'

Unkaputt_BAR im Januar!

Am Sonntag, den 16. Januar, findet wieder unsere monatliche Unkaputt_BAR im AZ Köln statt.

unkaputt
 
Dieses Mal wollen wir uns mit dem befassen, was uns im antifaschistischen Jahr 2011 erwartet.
Den Fokus werden wir dabei auf die bevorstehenden Ereignisse in Wuppertal, Dresden und Stollberg legen.
Danach gibt es wie immer Zeit für Diskussionen und Austausch.

Um das Jahr 2011 auch kulinarisch gut zu beginnen, wird es vegane Crepes geben.

Los geht’s um 17 Uhr im Parkettsaal des AZ.
Wir freuen uns auf hoffentlich viele Besucher!

ConnACT! – Von der Vernetzung zur Aktion

Antifaschistische spektrenübergreifende Konferenz am 14./15. Januar 2011 in Köln

Wann: 14./15. Januar 2011
Wo: Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3, 50670 Köln

Warum diese Konferenz?
Viele Gruppen und Personen, die in Nordrhein-Westfalen antifaschistische Politik machen, haben bereits in der einen oder anderen Weise miteinander zu tun gehabt: Wir sind uns in lokalen Bündnissen begegnet, haben uns bei der Vorbereitung überregionaler Anti-Nazi-Aktivitäten kurzgeschlossen oder sind gemeinsam im nordrhein-westfälischen Bus-Konvoi im Februar 2010 nach Dresden gefahren. Den Rahmen für eine gemeinsame Diskussion gab es bisher kaum. Deswegen möchten wir antifaschistische Gruppen, zivilgesellschaftliche Organisationen, Parteien, Gewerkschaften und interessierte Einzelpersonen einladen, mit uns gemeinsam Strategien und Perspektiven für das Jahr 2011 zu diskutieren.

2011 – Dresden, Stolberg, Köln, Dortmund…
Genug zu tun gibt es allemal: Für das Jahr 2011 stehen bereits mehrere große extrem rechte Events an, gegen die wir gemeinsam und spektrenübergreifend vorgehen wollen. Zu den Aktivitäten gegen den Neonazi-Aufmarsch in Dresden werden wieder, wie in den vergangenen Jahren, Busse aus NRW fahren. Anlässlich des alljährlichen Neonazi-Aufmarsches in Stolberg bei Aachen im April 2011 hat sich ein breites überregionales Bündnis zusammengefunden, das zu Massenblockaden aufruft. Im Mai plant „Pro NRW“ einen „Marsch für die Freiheit“ in Köln. Und im September 2011 steht in Dortmund erneut der „Nationale Antikriegstag“ an, ein zentraler Termin für die neonazistische Szene.

Bisher gibt es gegen diese Aktivitäten keine langfristig angelegten überregionalen spektrenübergreifenden Bündnisse. Ob und wie dies möglich ist, soll ein Thema der Konferenz sein. In den letzten Jahren hatten wir viele Erfolge zu verbuchen, setzten uns aber auch mit teils recht unterschiedlichen Vorstellungen antifaschistischen Engagements auseinander. Auch dies möchten wir mit Euch diskutieren. Und letztendlich möchten wir auch Raum für Vernetzung und gegenseitiges Kennenlernen bieten.

Mehr Infos

Programm

Anmeldung

Stolberg 2011: Nazi-Aufmärsche gemeinsam blockieren!

April 2011 Stolberg: Naziaufmärsche BLOCKIEREN! NS-Märtyrerkult STOPPEN!

Aufruf des Bündnisses gegen den Naziaufmarsch 2011 in Stolberg (Rhld.)

Seit 2008 instrumentalisieren Nazis den Tod eines Jugendlichen in Stolberg für ihre rassistische Propaganda. Dabei ist ihr Ziel in Stolberg einen Märtyrerkult aufzubauen, ähnlich dem, der etwa im schwedischen Salem besteht. In Neonazikreisen setzte sich eine Konstruktion der Ereignisse durch, die auf Opfermythos, Märtyrerkult und Rassismus setzt. Es wurde ein Bild gezeichnet, nachdem die Tat nur ein weiteres Beispiel, für eine ständige Verfolgung „der Deutschen“ durch MigrantInnen, durch Linke und durch eine breite Öffentlichkeit sei, gegen die sie sich gemeinsam, entschlossen und gewaltsam zur Wehr setzten müssten. Kevin P., der Getötete wurde stilisiert zum »Held, der für Deutschland fiel«, zum »Soldat, im Kampf ermordet«, zum »Märtyrer für die national(sozialistisch)e Sache«, eben als einer der ihren. Und wenn schon nicht einer der ihren, denn in dieser Frage sind sich die Neonazis nicht einig, so war er doch wenigstens »ein junger Deutscher«. Dass es sich bei dem Streit um einen sogenannten Beziehungsstreit handelte, erwähnten sie nicht.

Für die Nazis entwickelt sich Stolberg zu einer Großveranstaltung. So versammeln sich jedes Jahr im April zwischen 500 und 800 Nazis in Stolberg um ein symbolisches Datum zu schaffen, mit dem bundes-, wenn nicht europaweit ein Aufmarschanlass geschaffen und zudem eine teils taktisch zerstrittene Szene geeint werden kann.

Für Neonazis sind kollektive Veranstaltungen wie Aufmärsche nicht nur wichtig, um Rassismus und Nationalismus öffentlich zu propagieren. Sie festigen auch das Selbstbild eines kollektiven »Wir« der TeilnehmerInnen.

Jeder erfolgreich durchgeführte Aufmarsch wirkt motivierend, stabilisierend und ideologisierend auf die NS-Szene. Die Auswirkungen zeigen sich in verstärkter überregionaler Vernetzung, aber auch im Kleinen; durch ein alltägliches offensives, gewalttätiges Auftreten von NeofaschistInnen in Stolberg, Düren, Aachen – Städte, in denen Menschen zunehmend Opfer von Nazigewalt werden.

Nazis blockieren – Den Märtyrerkult stoppen!

Nicht zuletzt die Blockaden in Dresden, Wunsiedel, Lübeck und Köln haben bewiesen, dass es mit vielen Menschen möglich ist, Naziaufmärsche zu verhindern. Durch die bisherigen Aktionen in Stolberg wurden die Naziaufmärsche nicht aufgehalten.

Um effektiv etwas gegen den entstehenden Märtyrerkult erreichen zu können, um dem rechten Gedenken ein Ende zu setzen, um zu verhindern, dass Neonazis ihre rassistische Propaganda verbreiten, werden wir mit allen, die diese Aufmärsche effektiv verhindern wollen, die Nazis Anfang April 2011 blockieren. Dieses Ziel eint uns über alle sozialen, politischen und kulturellen Unter­schiede hinweg!

Doch damit eine solche Blockade erfolgreich wird, bedarf es eines großen Bündnisses.

Wir sind davon überzeugt, dass eine Vielfalt von Protesten, von solidarischen Protesten, uns nicht nur unseren Zielen näher bringt, sondern uns auch lernen lässt, welcher Wert in Differenz und in der Vernetzung steckt.

Wir werden mit allen, die den Nazis keinen Raum geben wollen, gemeinsam zivilen Ungehorsam leisten und die Naziaufmärsche im April 2011 in Stolberg blockieren.

April 2011 Stolberg: Naziaufmärsche BLOCKIEREN! NS-Märtyrerkult STOPPEN!

Nationalen Antikriegstag verhindern!

Am 4.September wollen wieder Neonazis, viele aus dem Spektrum der sogenannten “Autonomen Nationalisten”, zu ihrem “nationalen Antikriegstag” durch Dortmund marschieren. Der ursprüngliche linke und antifaschistische Antikriegstag ging aus einer Gewerkschaftsinitiantive von 1957 hervor, um dem Überfall Deutschlands auf Polen zu gedenken. Die Neonazis leugnen bis heute die Tatsache, dass durch diesen Angriffskrieg der Nationalsozialisten am 1.September der Zweite Weltkrieg begann.
Seit 2005 mobilisieren die Dortmunder Neonazis europaweit zu der jährlich stattfindenden Demonstration. Mittlerweile hat sich diese Veranstaltung zu einem der wichtigsten Events der “Autonomen Nationalisten” entwickelt. Während sich bei dem ersten Aufmarsch nur ca. 200 Neonazis eingefunden haben, wuchs die Zahl bis 2008 auf 1100 an. In der Zeit hat die Gewalt gegen Linke stark zugenommen; so wurde am 1.Mai 2009 die 1.Mai-Demonstration des DGB angegriffen. Eine Familie im Stadtteil Dorstfeld wurde derartig terrorisiert, dass sie wegziehen musste.
Daher ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen am 4.September nach Dortmund kommen und den Aufmarsch verhindern!

Bündnisse vor Ort:
Dortmund stellt sich Quer
S4 Bündnis

Gemeinsame Anreise nach Dortmund:
Samstag 04.09.2010
Abfahrt: 8:49 Uhr von Gleis 4, Köln HBF
Alle weitere Informationen bei http://www.antifa-koeln.net/

Offener Antifatag

antifa tag banner

Am 10. Juli laden wir, die Antifaschistische Jugend Köln , gemeinsam mit der Antifaschistischen Koordination Köln und Umland (AKKU) zu einem offenen Antifatag ein.
Neben Workshops und Vorträgen bietet sich die Möglichkeit, sich zu informieren und auszutauschen und selber aktiv zu werden.
Ab 21 Uhr AKKU Party mit Tanzbarem von Punk bis New Wave.
Los geht’s um 14:00 im Autonomen Zentrum in Kalk (Wiersbergstraße 44).
WICHTIG: Sollte das AZ bis zu diesem Tag geräumt werden, kann der Offene Antifatag leider nicht stattfinden. Stattdessen rufen wir zum Reclaim The Streets auf. In diesem Fall wird die AKKU-Party ab 21 Uhr in der LC36/Ludolf-Campenhausen-Straße 36 stattfinden.
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Antifaschistisches Jugendcafé am 28. Juni

Am 28. Juni wird wieder ab 18 Uhr unser Antifaschistisches Jugendcafé im AZ Köln stattfinden. Dieses Mal beschäftigen wir uns mit dem Thema Abschiebung, zu dem es einen Vortrag und einen Film geben wird. Daher findet das Café diesen Monat im Kinosaal statt.
Wir hoffen auf Euer zahlreiches Erscheinen und auf interessante Gespräche!

Antifaschistische Demonstration am 18.06. in Aachen

In der Nacht auf den 03.06. wurde in Aachen erneut das AZ von bewaffneten Neonazis angegriffen; nachdem dies schon wenige Tage vorher, am 31.05., geschehen war, ist dies nicht nur als ein weiterer Beweis für das provokant offensive Auftreten der Aachener Neonaziszene zu werten, sondern auch Zeichen einer neuen Dimension von Gewaltbereitschaft:
Sowohl am 31.05., durch Anwendung von Chemikalien, Schlagstöcken und Morgensternen, so wie am 03.06., wo mit Hilfe einer Schleuder Stahlkugeln auf die Köpfe vorm AZ befindlicher Personen geschossen wurden, kalkulierten die Neonazis auch Todesfolge ein.
Rechte Gewalt hat in Aachen in letzter Zeit nicht nur auf das Autonome Zentrum, sondern auch auf das Parteibüro der Linken und Privatwohnungen von politischen Gegnern stark zugenommen. Währenddessen entpolitisieren Polizei, Justiz und Stadt diese Vorkommnisse und rechnen sie „alkoholisierten Jugendlichen“ an.

Deshalb rufen das Autonome Zentrum Aachen, der AK Antifa Aachen und die Autonome Antifa Aachen am 18. Juni um 20 Uhr auf dem Vorplatz des Autonomen Zentrums zu einer antifaschistischen Demonstration gegen rechte Gewalt und neofaschistische Formierung, für eine antifaschistische Organisation und freie Kultur auf.

Treffpunkt für die gemeinsame Anreise aus Köln ist um 17.45 Uhr am Hauptbahnhof Köln.

Antifa Camp im Rheinland

Es ist soweit, ab sofort könnt Ihr Euch für das Antifa Camp im Rheinland anmelden.

Das Camp beginnt am Mittwoch, den 18. August und geht bis zum Sonntag, den 22. August.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein vielseitiges Programm mit vielen Workshops und Diskussionsrunden. Mit dabei sind wieder Angebote zu Themen wie Antifaschismus, Militarismus, Sexismus, Kapitalismuskritik und vieles mehr. Auch praktische Tipps für die Arbeit vor Ort, Kultur, Party, und Zeit für den Austausch zwischen „alten Hasen“ und Leuten die ganz neu dabei sind, werden nicht zu kurz kommen.

Antifa-Camp 2010

Antifa Jugend-Café am 24. Mai

Am 24. Mai wird wieder unser antifaschistisches Jugendcafé stattfinden. Ab 18 Uhr wird es im AZ Köln in gemütlicher Atmosphäre leckere, alkoholfreie Cocktails geben und außerdem werden sich der EA Köln und die Demosanis einmal vorstellen.

Demo “Solidarität mit dem Autonomen Zentrum”

Donnerstag 6.Mai um 19 Uhr vor dem Kölner Hauptbahnhof

Unterstützer_innen des Autonomen Zentrum im besetzen Haus in der Wiersbergstr in Köln-Kalk rufen auf zu einer Soli-Demo. Nachdem das Haus nun zwei Wochen besetzt ist und das Autonome Zentrum langsam Gestalt annimmt, gilt es zu zeigen, dass wir nicht mehr auf dieses Zentrum verzichten wollen.
Die Kampagne pyranha und die Besetzer_innen fordern von der Stadt eine deutliche Ansage, dass das Autonome Zentrum geduldet wird und von Repression und Räumung – auch nach der Landtagswahl – Abstand genommem wird. Billige Ausreden, wie die der Sparkasse, gelten nicht!
Mit der Demonstration können wir zeigen, wie viele Menschen das Anliegen nach einem Autonomen Zentrum teilen und den Besetzer_innen unsere Unterstützung zeigen.

Also kommt alle am Donnerstag, 6. Mai, um 19Uhr zum Bahnhofsvorplatz vor dem Kölner Hauptbahnhof